Der Sebastian hat es mit Avatar vorgemacht, jetzt kommt mein Kurz-Review zum neuen Film Surrogates mit Bruce Willis (in 209 Wörtern).

3D/2D

Hier gibts nicht viel zu sagen … den Film gibt es nur in 2D ;-)

Handlung

In nicht all zu ferner Zukunft leben die Menschen nur noch durch ihre Surrogates, Roboterkopien welche vom jeweiligen Besitzer per Interface von zu Hause aus ferngesteuert werden. Die Surrogates sind schöner, stärker und widerstandsfähiger, als die Menschen. Als kleiner Nebeneffekt sinkt die Kriminalitätsrate um 99 %.

Nun kommt es zu einem „Mord“ an zwei Surrogates, der, wie das FBI mit erschrecken feststellen muss, auch den Besitzern das Leben gekostet hat. Auf der Suche nach dem Täter gerät Tom Greer (Bruce Willis) in einen Strudel von Verschwörung und Gewalt. Am Ende muss er sogar selber vor die Tür … und das ist hart, wenn man selber blutet.

Fazit

Dieser Film bietet nicht nur die von Bruce Willis gewohnte Action (ja, er blutet wieder), sondern auch ein gewaltiges Maß an psychologischem Tiefgang. Hier wird die zunehmende Vernetzung und Abhängigkeit der Genration 2.0 aufs Korn genommen, indem gezeigt wird, wie die Menschen ohne Ihre Surrogates kaum noch Lebensfähig sind.

Als Beispiel aus der heutigen Welt sein nur der Fall von Alicia Istanbul genannt, die aufgrund Ihres Nachnamens von Facebook gesperrt wurde. Laut Reglement sollen Facebook-Nutzer immer ihren richtigen Namen benutzen. Dumm nur wenn man Unbekannt heißt. Läuft nun die gesamte Kommunikation mit der Außenwelt nur über diese (oder eine andere) Community, dann ist man schnell aufgeschmissen.