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Kategorie: Kino (Seite 2 von 2)

Surrogates – Bruce Willis mal zwei

Der Sebastian hat es mit Avatar vorgemacht, jetzt kommt mein Kurz-Review zum neuen Film Surrogates mit Bruce Willis (in 209 Wörtern).

3D/2D

Hier gibts nicht viel zu sagen … den Film gibt es nur in 2D ;-)

Handlung

In nicht all zu ferner Zukunft leben die Menschen nur noch durch ihre Surrogates, Roboterkopien welche vom jeweiligen Besitzer per Interface von zu Hause aus ferngesteuert werden. Die Surrogates sind schöner, stärker und widerstandsfähiger, als die Menschen. Als kleiner Nebeneffekt sinkt die Kriminalitätsrate um 99 %.

Nun kommt es zu einem „Mord“ an zwei Surrogates, der, wie das FBI mit erschrecken feststellen muss, auch den Besitzern das Leben gekostet hat. Auf der Suche nach dem Täter gerät Tom Greer (Bruce Willis) in einen Strudel von Verschwörung und Gewalt. Am Ende muss er sogar selber vor die Tür … und das ist hart, wenn man selber blutet.

Fazit

Dieser Film bietet nicht nur die von Bruce Willis gewohnte Action (ja, er blutet wieder), sondern auch ein gewaltiges Maß an psychologischem Tiefgang. Hier wird die zunehmende Vernetzung und Abhängigkeit der Genration 2.0 aufs Korn genommen, indem gezeigt wird, wie die Menschen ohne Ihre Surrogates kaum noch Lebensfähig sind.

Als Beispiel aus der heutigen Welt sein nur der Fall von Alicia Istanbul genannt, die aufgrund Ihres Nachnamens von Facebook gesperrt wurde. Laut Reglement sollen Facebook-Nutzer immer ihren richtigen Namen benutzen. Dumm nur wenn man Unbekannt heißt. Läuft nun die gesamte Kommunikation mit der Außenwelt nur über diese (oder eine andere) Community, dann ist man schnell aufgeschmissen.

2012 – Roland Emmerich läßt die Welt untergehen

Seit dem 12. November sorgt Roland Emmerich wieder für volle Kinos. Nachdem er in Independence Day Außerirdische auf die Menschheit losgelassen hat und mit The Day after tomorrow die Erde in die Eiszeit zurück katapultierte, nimmt er sich nun dem Ende der Welt an.

Die Handlung

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Jackson Curtis (John Cusack), ein geschiedener, erfolgloser Autor und Aushilfs-Chauffeur, macht mit seinen beiden Kindern einen Ausflug in den Yosemite-Nationalpark. Auf der Spurensuche nach Orten aus glücklicheren Tagen, gelangen sie in ein Militärisches Sperrgebiet mitten im Park. Hier muss Jackson feststellen, dass der See, an dem er mit seiner Ex-Frau schöne Zeiten verbracht hat, verschwunden ist. Das Militär ist wenig freundlich und komplementiert ihn und seine Kinder hinaus.

Auf dem Campingplatz trifft er auf Charlie Frost (Woody Harrelson). Der abgedrehte und wenig vertrauenswürdige Wissenschaftler und Verschwörungstheoretiker klärt ihn darüber auf, dass das Ende der Welt nahe ist und der Weltgrößte Vulkan, der dummerweise direkt unter dem Park liegt, demnächst ausbrechen wird.

Was Jackson nicht weiß,die Regierungen der Erde wissen bereits von diesem Umstand und bereiten die Rettung einiger Menschen vor, allerdings benötigt man dafür eine entsprechende Brieftasche, denn ein Ticket für die Rettung kostet 1 Milliarde Euro … nicht Dollar ;-).

Währendessen wird seine Heimatstadt Los Angeles bereits von ersten Beben erschüttert und er macht sich auf den Weg, um die Kinder zu seiner Ex-Frau Kate (Amanda Peet) zurück zu bringen. Kaum angekommen, erreicht ihn der Anruf seines Auftraggebers, der schnellstens seine zwei Söhne vom Internat abgeholt wissen will. Am Flughafen verabschieden sie sich mit den Worten: „Wir haben Geld und werden überleben, Du aber wirst sterben.“

Jackson ist nun alarmiert, da die Äußerung der Jungen, die Aussagen von Charlie Frost und die Tatsache der vielen kleinen Erdbeben auf eine Katastrophe hindeuten. Er chartert kurzerhand ein Flugzeug und rast zu seiner Familie um diese zu retten.

Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, denn es folgen noch viele spannende Szenen … bis hin zum Weltuntergang.

Meine Meinung

2012 ist ein Endzeitdrama der Extraklasse. Die visuellen Effekte übertreffen – wie erwartet – alles bisher da gewesene. Allein der Untergang L.A.s ist atemberaubend.

Die Story ist ähnlich wie auch bei anderen Katastrophenfilmen. Ein Protagonist, mit nicht ganz einfacher Geschichte, eine Familie die gerettet werden will und diverse Sidekicks, die den Film leider nicht überleben werden.

Mit 158 Minuten ist 2012 zwar nicht so lang wie Der Herr der Ringe, er ist aber absolut kurzweiliger.

Die Handlung ist hier und da nicht logisch, genau wie einige Entscheidungen, die im Film gefällt werden. Aber im großen und ganzen ist es ein tolles Kino-Abenteuer, bei dem Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Szenenbilder

2012 - Kalifornien versinkt - © Sony Pictures

2012 - Kalifornien versinkt - © Sony Pictures

2012 - Erdbeben in L.A. - © Sony Pictures

2012 - Erdbeben in L.A. - © Sony Pictures

2012 - Flut über dem Himalaja - © Sony Pictures

2012 - Flut über dem Himalaja - © Sony Pictures

2012 - Filmplakat - © Sony Pictures

2012 - Filmplakat - © Sony Pictures

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