Huch, da hat mich doch der Basti angeklingelt und ein weiteres Blogparaden Stöckchen zu mir geworfen. CBSchmidt und er fragen: Wie motivierst du dich zum bloggen? Im Grunde eine gute Frage…

Wie motiviert man sich? Ich bin in der glücklichen, oder unglücklichen Lage, dass ich nicht von meinem Geschreibsel leben muss und kann daher ganz entspannt entscheiden, ob ich etwas blogge oder nicht. Ich bin also nicht gezwungen, mir etwas aus den Fingern zu saugen, nur damit mal wieder etwas von mir im WWW erscheint. So vermeide ich sinnlosen Content.

Als berufstätiger Vater zweier Kinder, ist es wohl schwieriger die Zeit, als die Motivation zu finden. Montag bis Freitag hat mich mein Arbeitgeber tagsüber mit Beschlag belegt, Nachmittags wünschen Frau und Kinder meine Aufmerksamkeit, die ich ihnen auch gerne gebe. Nachdem alle im Bett sind, fehlt aber oft die Kraft und Konzentration, sich noch an die Tatstatur zu setzen.

Den Tag über kommen mir so die einen oder anderen Ideen, die ich dann beispielsweise in der Mittagspause auch umsetze. Damit ich schneller schreiben (und formatieren) kann, bin ich inzwischen auf die Markdown Syntax umgestiegen, die es mir ermöglicht, bereits beim tippen eine Formatierung vorzunehmen. Ich muss sagen, das erspart schon Zeit, wenn man so wie ich gerne besondere Passagen oder Worte hervor hebt.

An der Motivation liegt es also nicht, dass hier bei mir immer so lange Pausen zwischen den Beiträgen entstehen. Ich nehme mir auch immer wieder vor, mindestens alle zwei Tage etwas zu verfassen, nur was? Nicht immer treffe ich auf die richtige Eingebung. Schreiben um des Schreibens Willen endet zwangläufig in nichts sagenden Artikeln, die einem auch noch die wenigen Leser vertreibt, die sich ab und an mal zu mir verirren.